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July 2026

Was Fußball und Kampagnen gemeinsam haben

Fußball auf einem roten Spielfeld.

Was Kampagnenarbeit vom Fußball lernen kann

1. Gewinnen könnt ihr nur im Team

Kommunikationsprofis, Strateg*innen, Social-Media-Expert*innen und natürlich die Kandidierenden beziehungsweise Vorstände: Nur wenn die Mannschaft reibungslos funktioniert, besteht Aussicht auf Erfolg. Achtet darauf, dass jede Position passend besetzt ist, sonst wird es eng.


2. Das Wichtigste sind die Fans

Das wusste auch schon Willy Brandt, der sich gern mit Künstler*innen und Intellektuellen umgab und dadurch seine Strahlkraft massiv stärkte. Heute ist die Fankurve im gesellschaftspolitischen Raum nicht mehr so einfach zu überblicken wie die im Stadion. Verschiedene Zielgruppen bedingen unterschiedliche Unterstützer*innen. Wir analysieren, wie und wo ihr eure Zielgruppe am besten mobilisiert, damit sie euch lautstark anfeuert.


3. Es ist erst vorbei, wenn abgepfiffen wird

Spätestens seit der WM 2006 wissen wir: In den letzten Minuten kann noch viel passieren. Diese Erfahrung haben auch die politischen Mitbewerber von Dietmar Woidke achtzehn Jahre später gemacht, als er bei den Landtagswahlen in Brandenburg eine spektakuläre Aufholjagd hinlegte. Deshalb gilt in Kampagnen wie im Fußball: Nicht aufgeben, bevor die Wahllokale geschlossen haben.

Wahlplakat des SPD-Kandidaten Dietmar Woidke

4. Gute Vorbereitung ist das A und O: Strategie, Taktik und Gegneranalyse

Eine erfolgreiche Kampagne beginnt lange bevor sie im öffentlichen Raum sichtbar wird. Monate vorher entwickeln wir die richtige Strategie. Spielzüge, Taktik, Angriff und Defensive – alles wird festgelegt. Wir sind dabei von Anfang an an eurer Seite und analysieren sowohl eure Stärken und Schwächen als auch die der Gegenseite. Damit es keine Überraschungstore gegen uns gibt.


5. Fair Play

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass fair gespielt wird. Fouls haben weder in der Politik noch in der Unternehmenskommunikation etwas verloren. Aber in den vielen Kampagnen, die wir schon betreut haben, haben wir auch Angriffe erlebt, gegen die sich unsere Kund*innen juristisch wehren mussten. Deshalb: immer einen Plan für Krisenkommunikation in der Schublade haben. Sicher ist sicher. Denn wenn es schmutzig wird, muss es schnell gehen.


6. Emotion macht den Unterschied

Das Herz ist der schnellste Weg zum Kopf. Wer Menschen mobilisieren möchte, muss sie berühren. Zehn-Punkte-Pläne, Programme – alles schön und gut. Aber emotionale Zuspitzung ist der Schlüssel. „Bürger, nicht Untertanen wollen wir sein", hat der Gewerkschafter Hans Böckler zugespitzt. Willy Brandt ging ohne Worte in Warschau auf die Knie – eine stille Geste der Demut und der Anerkennung von Schuld. Und Englands Trainer-Ikone Bill Shankly sagte einst: „Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist."


Egal in welcher Liga oder auf welcher Position ihr antretet: Wenn ihr auch gern im Team auf Sieg spielt, sprecht uns an.