Gute Veranstaltungen sind die, an die man sich erinnert. Weil sie etwas verändert haben, den Horizont und das Netzwerk erweitert haben. Wer ein Event organisiert, kann Menschen für sich gewinnen.
Der Sozial-Klimarat: Ein Praxisbeispiel
Vor rund drei Jahren hat Thomas Losse-Müller einen Think-Tank gegründet. Sein Ziel: die klimapolitische Debatte im Land zu verändern. Diskutieren, wie wir gemeinsam und sozial verträglich klimaneutralwerden.
ASK hat die Kommunikationsstrategie von Beginn an begleitet. Heute ist der „Sozial-Klimarat" eine relevante Stimme in der Debatte. Die angestammte Event-Location wird zu klein, weil inzwischen 200 Gästezusagen, wenn der „Sozial-Klimarat" einlädt.
Das Erfolgsgeheimnis? Vier entscheidende Faktoren.
1. Vernetzung statt nur Zusammensein
Es reicht nicht, dass alle am selben Ort sind. Für echte Vernetzung braucht es Raum und Impulse.
Beim Sozial-Klimarat ist das eine Mischung aus attraktivem Bühnenprogramm und kleineren Breakout-Sessions, mit bewusst gesetzten Pausen und Gesprächsangeboten.
2. Kuratierte Gästeliste
Niemand möchte, dass die eigene Veranstaltung leer bleibt. Entscheidend ist: Wer soll kommen – und warum?
Von der eigenen Zielgruppe braucht es eine klare Vorstellung, um sie gezielt anzusprechen. Die besten Gastgeber*innen bringen Menschen zusammen, die einander etwas zu sagen haben. Wer einen Mehrwert erlebt, kommt auch zur nächsten Veranstaltung.
3. Substanz auf der Bühne
Die richtigen Köpfe zusammenbringen: Wer prägt gerade die Debatte in einem Themenfeld? Diese Stimmen gehören aufs Podium.
Und: Die eigenen Inhalte ansprechend aufbereiten. Der Sozial-Klimarat arbeitet mit komplexen Datenanalysen – die könnten trocken sein. Stattdessen haben wir sie gemeinsam zu greifbaren Personas verdichtet und mit Hilfe von KI visualisiert.
4. Atmosphäre
Wo treffen wir uns? Wie fühlt sich das an? Manager*innen tagen nicht am gleichen Ort wie Juso-Hochschulgruppen. Was gibt es zu essen? Gibt es Musik oder nicht?
Viele Faktoren beeinflussen die Atmosphäre. Gutes Eventmanagement steuert sie gezielt.
Interview: Thomas Losse-Müller über den Erfolg des Sozial-Klimarats
ASK: Ihr habt den Sozial-Klimarat vor drei Jahren gegründet und von Beginn an auf Events gesetzt. Warum?
Thomas Losse-Müller: Der Sozial-Klimarat ist mehr als eine Konferenz. Er ist eine eigene Marke und Plattform für die politische Diskussion zu den sozialen Aspekten der Klimapolitik. Wir wollten einen Partner, der ganzheitlich auf die Eventorganisation schauen kann, inklusive Branding, Design, Purpose und Raum.
Eure Events sind sehr erfolgreich, jeder Einladung folgen inzwischen etwa 200 Gäste. Was macht den Erfolg aus?
Klingt ein bisschen altmodisch, aber ein wesentlicher Faktor sind Substanz und Inhalte. Wir versuchen immer, die relevantesten Stimmen auf die Bühne und in Break-outs zu bringen. Wir legen großen Wert darauf, ein relevantes Programm zu haben. Wir verstehen uns eher als Kuratoren.
Wie kuratiert ihr eure Gästeliste?
Wir suchen ganz bewusst nach den relevanten Positionen und sprechen Leute direkt an.
Kannst du ein konkretes Beispiel nennen, wo ein Event zu einem direkten Ergebnis geführt hat?
Es gibt wirklich sehr viele. Ein bemerkenswertes Ergebnis ist die Persona-Analyse – eine Analyse der verschiedenen Lebenslagen unterschiedlicher Haushalte in Deutschland, die wir mit vielen Akteuren aus dem Sozial-Klimarat entwickelt haben. Die ist zu so etwas wie einem gemeinsamen Referenzpunkt der Diskussion geworden.
Was würdet ihr anderen Think Tanks oder politischen Organisationen raten, die mit Events starten wollen?
Sie können sich vertrauensvoll auf die ganzheitliche Beratung einlassen.
Events, die Menschen bewegen und vernetzen
Ob Think-Tank, Parteitag oder Fachkonferenz: Wir entwickeln Veranstaltungskonzepte, die Zustimmung schaffen – von der Strategie über das Branding bis zur Umsetzung.
Mehr zu unserem Event-Angebot: Bühne. Botschaft. Beifall.


