August-Bebel-Preis 2021

Preisträgerin Susan Neiman

Der August-Bebel Preis geht in diesem Jahr an die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman.
ASK.Berlin hat die – in diesem Jahr auch digitale – Preisverleihung organisiert. Mit dabei waren neben der Preisträgerin Olaf Scholz, Jutta Allmendinger, Wolfgang Thierse und Carsten Brosda. 

Die Preisträgerin Susan Neiman ist seit dem Jahr 2000 Direktorin des Einstein-Forums in Potsdam und, wie es in der Begründung heißt, „werbe in ihren Büchern für Gerechtigkeit und Vernunft.“ Die Soziologin Jutta Allmendinger würdigte sie in ihrer Laudatio als Person, „die immer wieder ermutigt, das Gute zu sehen, ohne das Böse dabei zu verschlucken“. In ihrer Dankesrede sprach Susan Neiman nicht nur von Gut und Böse, sondern auch von Respekt.  Sie freue sich sehr, dass Olaf Scholz den Respekt betone. 

Carsten Brosda, der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie und Hamburger Kultursenator, moderierte das lebhafte Gespräch der Preisträgerin mit Jutta Allmendinger, der Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin und Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister. Dieser führte im Gespräch aus: „Wir brauchen einen neuen Weg, um eine politische Einheit zu schaffen, ein Miteinander, ein Füreinander da sein, ein Füreinander verantwortlich sein, auch eine neue Solidarität.“ Und weiter: „Respekt ist die Kategorie, die es ermöglicht, das als Haltung zu entwickeln“. 

Wolfgang Thierse erinnerte daran, dass der Bebelpreis dazu da sei, den vernünftigen argumentativen Austausch zu belobigen und die zu würdigen, die ihn pflegen.

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